Tips und Tricks für gepflegte Locken

Verschiedene hitzebeständige Pfelgeprodukte, die vor dem Styling ins Haar einmassiert werden, schützen vor einem Austrocken, vor allem an den Haarspitzen. Auch regelmäßige Haarkuren helfen, die Struktur und Geschmeidigkeit aufrecht zu erhalten und sind ein Muss, wenn man seinen Haaren sehr viel Styling zumutet. Die kann man sogar selber machen: www.gofeminin.de/haare/haarkur-selber-machen-d56118.html.

Wem dennoch die Spitzen austrocknen oder die Haare spröde werden, der sollte sich und seinen Haaren eine Auszeit vom Lockenstab gönnen.

die richtige Pflege

Nach dem Locken mit dem Stab verwende ich übrigens gerne eine kleine Menge Wachs, um den Locken Beständigkeit zu verleihen, aber nicht zuviel, da sonst die Locken beschwert würden und schon bald nichts mehr davon zu sehen sein würde. Dasselbe gilt für Haarspray, weniger ist auch hier mehr, denn Locken sollen ja auch Leichtigkeit und Verspieltheit wiedergeben und nicht starr das Gesicht umrahmen. Um Locken länger haltbar zu machen, stecke ich sie mit einem kleinen Clip am Kopf fest, bevor ich sie „ausrolle„. Auf diese Weise können sie auskühlen und bleiben länger in Form.

Für mehr Volumen und einen besseren Halt sorgen auch Stufen im Haarschnitt, da hier die Locken übereinander liegen und nicht aufeinander und sie sich so gegenseitig nicht beschweren können.

Absolute No-Gos, die es unbedingt zu vermeiden gilt sind folgende Punkte:

  • den Lockenstab zu nah an die Kopfhaut halten – Verbrennungsgefahr für die Kopfhaut!
  • den Lockenstab zu lange in den Haaren lassen – Haarschäden vorprogrammiert!
  • mit der eventuell vorhandenen Klemme die Haarspitzen der Strähne abknicken
  • auf Hitzeschutz verzichten
  • zu häufige Anwendung des Lockenstabes

Hätl man sich an diese Regeln, so steht einer vollen und gesunden Lockenpracht nichts im Weg. Eine Lockenpracht, die den ganzen Tag über hält und auch abends noch sanft im Licht des Sonnenuntergangs schimmert.

Wellen, Korkenzieher, klassische Locken – der Lockenstab als Allround-Talent

Ein guter Lockenstab hat mehr drauf als nur die üblichen, klassischen Locken. Und um beim Thema zu bleiben, kreiert er vor allem die beliebten sanften Wellen ins Haar, die Volumen geben aber eben einfach auch nicht „too much“ sind. Wenn ich also einmal nicht mit meinen glatten Haaren rumlaufen möchte, dann greife ich zum Lockenstab. Strähne für Strähne wickel ich um den Stab und durch die Hitze die er abgibt legt sich mein Haar je nach Aufsatz entweder in leichte Wellen oder in frech gedrehte Korkenzieher Locken.

Haare lieber hochstecken

Auch für viele Hochsteckfrisuren ist der Lockenstab eine Pflicht. Warum das so ist? Weil gelocktes Haar beim Hochstecken besser hält und außerdem auch dem Dutt oder der Brautfrisur ein gewisses Volumen gibt. Wenn ich nicht mein ganzes Haar locken möchte, dann kann ich mir auch nur einzelne Stzrähnen vornehmen und diese gelockt aus meiner Frisur heraushängen lassen. So habe ich die Möglichkeit mit dem Lockenstab und zwei Strähnen an der vorderen Kopfpartie meinem Gesicht Kontur zu verleihen, kann aber auch durch willkürlich angeordnete lockige Strähnen den „Undone Look“ erreichen.

Wodurch zeichnet sich ein guter Lockenstab aus?

Da ich trotz Zeitmangel mit meinen Haaren trotzdem gerne herumexperimentiere und auch als Thirtysomething noch neue Stylings und Tricks dazulernen will, ist der Lockenstab natürlich ein Muss für mich. Häufig verwendet fiel mir allerdings nach kurzer Zeit schon auf, dass meine Spitzen zum Austrocknen neigten und bald spröde wurden. Wer sich also oft Locken ins Haar zaubern will, dem empfehle ich unbedingt einen Lockenstab mit Keramikbeschichtung zu verwenden. Denn in der Beschichtung liegen die qualitativen Unterschiede.

Doch was bewirkt diese Keramikbeschichtung?

Der innovative Lockenstab mit einer derartigen Beschichtung sorgt dafür, dass die Haare beim Aufdrehen versiegelt werden und nicht austrocknen. Das ist notwendig, da Lockenstäbe eine Temperatur von bis zu 200°C erreichen. Wie hoch dieTemperatur ist, mit der ich mir einen Lockenkopf verpasse, kommt ganz darauf an, welche Art von Locken ich möchte. Die Grundregel ist: je höher die Temperatur, desto intensiver und kringeliger die Lockenpracht. Für meine geliebten Hollywood-Wellen im Jane-Rizzoli-Style benötige ich also nur eine geringe Temperatur. Die Korkenzieherlocken im Afrolook erreiche ich hingegen nur mit ganz hohen Temperaturen. Da mein Haar von Haus aus dünn ist, benötige ich übrigens von vornherein weniger Hitze als Frauen mit dickerem Haar.

Damit so ein Lockenstab vielseitig verwendbar ist und auch für alle Lockenarten einsetzbar ist, muss er, wenn er hochwertig ist, eine stufenlose Temperatureinstellung besitzen, damit sich beispielsweise auch einmal im Notfall die beste Freundin schnell noch vor dem Discobesuch bei mir zuhause stylen kann.

Was den Locken einen unterschiedlichen Look verleiht sind Aufsätze. Ein spiralförmiger Aufsatz sorgt für Korkenzieherlocken, ein konischer Aufsatz verleiht dem Haar Lebendigkeit und Schwung und kreiert die schönsten Wellen, wohingegen der gleichmässig runde Aufsatz für die klassische Lockenpracht sorgt. Bei einem guten Lockenstab gehören für mich all diese Aufsätze zum Zubehör und idealerweise ist er auch noch mit zwei Platten zum Glätten der Haare ausgestattet.

Komfort und Bedienbarkeit eines Lockenstabes

Wer wie ich selber seine Locken stylt, der wird wissen, dass es oft schwierig ist, mit beiden Händen über dem Kopf zu arbeiten und ständig die Arme oben halten zu müssen. Das wichtigste in puncto Bedienbarkeit ist für mich daher das Gewicht des Lockenstabes. Je leichter er ist – und sei es nur der Unterschied von ein paar Gramm – desto einfacher gestaltet sich das Styling. Von Vorteil hat sich für mich auch ein Clip erwiesen, mit dem die um den Stab gewickelten Haare fixiert werden und so nicht wieder herunterrutschen können. Ein Lockenstab, den ich weiterempfehlen würde, muss immer Top-Ergebnisse in folgenden Kategorien vorweisen:

  • Lieferumfang (verschiedene Aufsätze, Glätteisenfunktion)
  • Temperaturregelung mit Überhitzungsschutz
  • eine Klemme zum Fixieren der Haare
  • eine Keramikbeschichtung
  • geringes Gewicht und einfache Handhabung
  • hervorragendes Lockenergebnis

Die Topgeräte der bekannten Marken erreichen in den Tests wie dem Lockenstabtest 2015-2016 von www.lockenstablady.com/test/ üblicherweise Bestnoten in diesen Kategorien und wer oft mit einem Lockenstab seine Haare stylt, sollte hier auch nicht geizig sein und direkt zum BabyLiss Curl Secret greifen: www.lockenstablady.com/babyliss-curl/.

Ich stelle mich vor, danke!

Als Thirtysomething mit Kindern hat man

a) wenig Zeit sich die Haare zu stylen und

b) schon jede Menge ausprobiert.

ich stelle mich vor

Wer wie ich die neunziger Jahre als Teenie verbracht hat – die Kindheit in den Achtzigern mit VoKuHiLa verschweige ich an dieser Stelle lieber – und die Frisurentrends der Jahrtausendwende miterlebt hat, um schließlich seine Haare in den heutzutage modischen Wellen zu tragen, der kann ein Lied von der Wandelbarkeit des Haarschopfes singen.

Die Föhnfrisur der Neunziger, am besten in Kombination mit der Rachel-Frisur aus der TV-Serie „Friends„, war der Frisurentrend vor zwanzig Jahren schlechthin. Auch meine Haare waren damals schulterlang und modisch durchgestuft, nur habe ich damals nicht bedacht, dass ich mit meinen Schnittlauchlocken einiges an Zeit aufwenden muss, um ein einigermaßen nennenswertes Ergebnis zu erzielen. Nach ein oder zwei Stunden war von der Rundbürsten-Fönpracht meist nichts mehr zu sehen, es sei denn, ich half mit ordentlich Haarspray nach, wodurch mein Styling dann aber schnell zur „Betonfrisur“ ausartete.

Natürlich hatte ich irgendwann die morgendliche Fön Orgie satt und ließ meine Haare wieder wachsen, die Stufen behielt ich jedoch bei. Auf diese Weise war ich nicht mehr gezwungen zu föhnen, wenn ich dazu keine Lust hatte. Geföhnt wurde dann eigentlich nur noch zu besonderen Anlässen, ansonsten tat es der einfache Haargummi, mit dem schnell ein halbwegs passabler Zopf gezaubert war. Dieser Langhaarstufenschnitt hat sich übrigens bis heute als Trend gehalten, was wahrscheinlich daran liegt, dass er vor allem an den Seiten ordentlich Volumen in die Frisur zaubert.

Ein paar Jahre nach der Jahrtausendwende lief der sogenannte Sleek Look dem klassisch gefönten Sufenschnitt den Rang für eine Weile ab und auch ich stand – ganz Fashion Victim – mit dem Glätteisen vorm Spiegel und „bügelte“ jede noch so kleine Welle aus meinen Haar heraus. Der Nachteil an dieser Frisur war zumindest für mich offensichtlich: Volumen gab es hier gar keins und mein von Haus aus wenig voluminöses Haar fiel noch mehr in sich zusammen.

Zum Glück dauerte es nicht lange und dank Victoria Beckham und Katie Holmes kam der Bob wieder in Mode. Rundbürste, Wellen oder einfach nur mit Gel verstrubbeln – endlich hatte ich eine Frisur mit der sich so einiges anstellen ließ. Am besten gefielen mir damals immer die leichten Wellen im Beach Look und nach und nach wurde mein Haar wieder länger, doch die Wellen behielt ich bei. Dieser Look der leichten Wellen, die an Strand, Meer und frischer Unkompliziertheit erinnern, führt seit geraumer Zeit einen Siegeszug durch die Badezimmer und Friseursalons und macht auch vor Promis nicht Halt.

Mein liebster Star im Wellen-Beachlook – oder auch Hollywoodwellenlook – ist und bleibt Angie Harmon. „Detective Jane Rizzoli“ trägt die Frisur wie keine andere und für mich ist sie damit meine Frisur Ikone. Doch wie zaubert man sich am besten die leichten Wellen ins Haar, und zwar so, dass sie auch nach ein paar Stunden noch gut aussehen?